Die Reformierte Kirchgemeinde Langenthal steht vor grossen Herausforderungen: Rückläufige Einnahmen aus Kirchensteuern, steigende Austrittszahlen und ein sanierungsbedürftiges Zwinglihaus im Norden der Stadt stellen den Kirchgemeinderat vor bedeutende Entscheidungen. Doch anstatt sich dem Wandel passiv hinzugeben, nimmt die Kirchgemeinde ihre Zukunft aktiv in die Hand. Mit einer Steuergruppe und einem breiten Beteiligungsprozess soll die beste Lösung gefunden werden.
Bis Ende 2026 soll der Bahnhof Süd verschoben und umgebaut werden. Bei einer Infoveranstaltung Mitte Februar in der Kunsthalle sorgten weniger die Modernisierungspläne der BLS für Gesprächsstoff als vielmehr die allgemeine Parkplatzsituation auf dem Porzi-Areal und die herausfordernde, behördenverbindliche Planung der Velowege. Letztere sieht vor, dass das Porzi-Areal entlang der BLS-Gleise von einer sogenannten Velovorrangroute durchquert wird. Verschiedene Interessen prallen hier aufeinander.
Ein «Bäreggplatz», eine aufgewertete Burrigrube sowie ein zur Langsamverkehrsachse ausgebauter Schwingfestweg – die Pläne zur Entwicklung der Freiräume im Gebiet Hard nehmen Formen an. Der Gemeinderat hat das sogenannte «Nutzungs- und Entwicklungskonzept (NEK) Freiraum Hard» genehmigt und das Stadtbauamt damit beauftragt, die nächsten Schritte zur Umsetzung der ersten Bausteine einzuleiten.
Beim nächsten Repair Café, das am 8. Februar 2025 in der Stiftung Lindenhof stattfindet, können Besucherinnen und Besucher erneut defekte Geräte und Gegenstände mitbringen und von versierten Helferinnen und Helfern reparieren lassen. Nicole Baumann, das Herz des Langenthaler Repair Cafés, erklärt, warum es die schweizweit organisierte Reparaturreihe dringend braucht und was das mit der neuen Konzernverantwortungsinitiative zu tun hat.
Am 9. Februar 2025 stimmen Langenthals Stimmbürger über eine Angelegenheit auf Gemeindeebene ab. Konkret geht es um eine Teilrevision der Stadtverfassung – was auf den ersten Blick recht spröde wirkt. Bei eingehender Betrachtung stellt man jedoch fest: Es geht um ein Geschäft, das nichts weniger als die Mitwirkungsrechte der stimmberechtigten Langenthalerinnen und Langenthaler stärken und die Lokalpolitik in diesem Sinne zugänglicher machen will.
Für Sanierungen von Strassenabschnitten im Stadtzentrum hat der Stadtrat in seiner November-Sitzung drei Verpflichtungskredite von total rund 5,9 Millionen Franken beschlossen. Bei allen drei Sanierungsprojekten kann die Stadt mit namhaften Mitfinanzierungen seitens Bund und Kanton rechnen – sofern die Ausführungen bis Ende 2027 gelingen. Der Zeitdruck für die Gesamtrealisierung ist also nicht unerheblich. Ein besonderes Projektdetail im unmittelbaren Stadtzentrum gab im Rat noch zu reden.
Einstimmig hat sich Langenthals Stadtrat dafür ausgesprochen, das städtische Ferienbetreuungsangebot zur Entlastung berufstätiger Eltern, die sogenannte Ferieninsel, per Frühling 2025 in das bestehende Ferieninsel-Angebot des Vereins Kita Tagi Windrose zu integrieren.
Mit je rund 82 Prozent Ja-Stimmen haben Langenthals Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 26. November 2024 sowohl dem Budget 2025 als auch dem Kredit für die Sanierung der Hasenmattstrasse grünes Licht erteilt.
Der Gemeinderat (in seiner Zusammensetzung ab 1. Januar 2025) hat sich an der konstituierenden Sitzung mit der Bildung der Ressorts sowie deren Verteilung auf die Mitglieder des neu gewählten Gemeinderates befasst. Aus einer per 22. November 2024 verschickten Medienmitteilung geht hervor: Überraschungen in Sachen Ressortverteilung gibt es keine. Die drei bisherigen Mitglieder des Gemeinderats, Stadtpräsident Reto Müller (SP), Martina Moser (SP) sowie Michael Schär (FDP), behalten ihre Ressorts.
An der November-Sitzung des Stadtrats wird über die sogenannte Ferieninsel debattiert – Langenthals städtisches Betreuungsangebot zur Entlastung berufstätiger Eltern während der Schulferien. Dieses im Sommer 2021 eingeführte Angebot will aus verschiedenen Gründen nicht so recht in die Gänge kommen. Mit dem Verein Kita Tagi Windrose steht eine Partnerin bereit, die das städtische Angebot ab Frühling 2025 in ihre bestehende Ferieninsel integrieren würde. Das letzte Wort hat der Stadtrat.