Die Reformierte Kirchgemeinde Langenthal steht vor grossen Herausforderungen: Rückläufige Einnahmen aus Kirchensteuern, steigende Austrittszahlen und ein sanierungsbedürftiges Zwinglihaus im Norden der Stadt stellen den Kirchgemeinderat vor bedeutende Entscheidungen. Doch anstatt sich dem Wandel passiv hinzugeben, nimmt die Kirchgemeinde ihre Zukunft aktiv in die Hand. Mit einer Steuergruppe und einem breiten Beteiligungsprozess soll die beste Lösung gefunden werden.
Hanspeter «Budy» Lehmann war beim Zirkus, beim Radio, führte ein Tanzlokal, gründete eine Guggenmusik, war Lehrperson an diversen Standorten und amtete zuletzt als Sigrist der reformierten Kirche Langenthal. Welche Pläne hegt der 62-Jährige, der sich nach einem extrem vielseitigen Berufsleben eben hat frühpensionieren lassen, für die Zukunft?
Die reformierte Kirche Langenthal sieht sich mit abnehmenden Mitgliederzahlen und sinkenden Einnahmen aus Kirchensteuern konfrontiert. Ein nationaler Trend, der vielen zu denken gibt. In solch schwierigen Zeiten kommt ein städtischer Entwicklungsprozess wie jener im Gebiet Hard wie gerufen: Genau dort, wo die Stadt Langenthal einen planerischen Schwerpunkt gelegt hat, verfügt die Kirchgemeinde über unbebaute Landreserven und unterhält mit dem Zwinglihaus eine Kirche mit Begegnungszentrum.